Ergotherapie in der Geriatrie (Seniorenheilkunde)
Der geriatrische Patient weist häufig das komplexe Bild der Mehrfacherkrankungen auf.
Typische Krankheitsbilder sind dabei meist neurologische Erkrankungen, die bedingt durch den Alterungsprozess
einer ständigen Veränderung unterworfen sind, in Verbindung mit orthopädischen und psychiatrischen Störungen.
Beispiele für Krankheitsbilder:
- Morbus Alzheimer
- Morbus Parkinson
- Altersdepression
- Demenz
Ziel der geriatrischen Ergotherapie ist es, die Mischung der verschiedenen Erkrankungen ganzheitlich zu behandeln.
Um die größtmögliche Selbständigkeit im Alltag zu erhalten, ist es notwendig, verloren gegangene Funktionen wieder
aufzubauen und vorhandene Fähigkeiten zu erhalten.
Die Therapie strebt dabei die Förderung der motorisch-funktionellen Fähigkeiten (Mobilität und Geschicklichkeit)
und die Aktivierung kognitiver und neuropsychologischer Fähigkeiten (allg. Orientierung) an.
Neben dem Training vom Orientierungssinn, Konzentration und Gedächtnis werden außerdem alltägliche
Tätigkeiten geübt und geeignete Hilfsmittel angepasst und erprobt.